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Herten
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Herten ist eine groĂe kreisangehörige Stadt im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Als Mitglied des Kreises Recklinghausen gehört sie zum Regierungsbezirk MĂŒnster und ist darĂŒber hinaus Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr.
Contents
âą Geografie
âą RĂ€umliche Lage
âą Stadtgebiet
âą Geschichte
âą Eingemeindungen
âą Politik
⹠AmtmÀnner
âą Stadtdirektoren
âą BĂŒrgermeister
âą Wappen
âą Bauwerke
âą Parks
âą Sport
âą FuĂball
âą Wirtschaft
âą Verkehr
âą Bildung
âą Tourismus
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geografie
RĂ€umliche Lage
Die Stadt liegt im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die höchste Erhebung ist die Halde Hoheward im Emscherbruch in Herten-SĂŒd mit 152,5 m. Die höchste natĂŒrliche Erhebung befindet sich im Westen des RecklinghĂ€user LöĂrĂŒcken in Scherlebeck, nahe der Stadtgrenze zu Recklinghausen (-Hochlar) mit 110 m. Dort stehen auch die WassertĂŒrme Herten.
Stadtgebiet
Das Stadtgebiet hat eine FlĂ€che von 37,32 Quadratkilometern.cite-ref-2[2] Die Nord-SĂŒd-Ausdehnung betrĂ€gt 9,5 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung 6,5 Kilometer.
Herten besteht nach statistischer Gliederung der Stadt aus den neun Stadtteilen Scherlebeck, Langenbochum, Disteln, Paschenberg, Herten-Mitte, Herten-SĂŒdwest, Herten-SĂŒdost, Bertlich und dem gröĂten Stadtteil, der bis Ende 1974 eigenstĂ€ndigen Stadt Westerholt.cite-ref-3[3]cite-ref-fl-chen-4-0[4]
Paschenberg im Norden und Herten-Mitte liegen in der Hauptsache auf dem Gebiet der alten Gemeinde Herten, auf deren sĂŒdlichen Gebiet spĂ€ter der Wohn-Stadtteil Herten-SĂŒd entstand. Das etwa 6,5 kmÂČ groĂecite-ref-de-nw-tim-5-0[5] Gebiet unmittelbar nördlich der Emscher, das heute die Halden Hoheward und Hoppenbruch trĂ€gt und deutlich durch die A 2 abgetrennt ist, wird seit jeher namentlich Hertener Mark genannt, analog der westlich benachbarten Resser Mark und dem â allerdings bewohnten â RecklinghĂ€user Stadtteil Hochlarmark im Osten; der Name ist auch als StraĂenname erhalten. Dass Herten den SĂŒden hingegen in einen West- und einen Ostteil trennt, ist vermutlich dem Wunsch geschuldet, jeweils vergleichbare Einwohnerzahlen zu haben; eine Siedlungs- oder Kulturgrenze stellen Ewald- und SchĂŒtzenstraĂe im bewohnten Teil nicht dar. In der Hertener Mark wiederum springt die Grenze zwischen SĂŒdwest und SĂŒdost willkĂŒrlich nach Osten und verlĂ€uft ĂŒber die Westflanke der Halde Hoheward. Neben den Halden und dem Hertener Emscherbruch (NSG) im Westen besteht die Hertener Mark aus drei deutlich voneinander getrennten Industriegebieten, nĂ€mlich dem ehemaligen Gebiet von Zeche Ewald im nördlichen Westen, dem Industriegebiet an der IndustriestraĂe im Nordosten und dem durch die Halden abgetrennte Industriegebiet im SĂŒdosten.
Die Gebiete, die bereits im Jahr 1926 zusĂ€tzlich zu Herten kamen, sind die alten Bauerschaften der frĂŒheren Landgemeinde Recklinghausen Scherlebeck, Disteln, Ebbelich und Langenbochum. Lediglich das zwischen der Stadtmitte und Westerholt gelegene Ebbelich grĂŒndete keinen Stadtteil; der immer noch bauerschaftliche Wohnplatz wurde von Mitte annektiert, der Ebbelicher Berg nördlich der Bahngleise kam zu Paschenberg.
Im Jahr 1974 kam noch die frĂŒher eigenstĂ€ndige Freiheit Westerholt hinzu sowie von der ansonsten an Marl gegangenen Gemeinde Polsum die Bauerschaft Bertlich.
Am 31. Dezember 2020 hatten die Hertener Stadtteile folgende Einwohnerzahlen:cite-ref-6[6]
| Stadtteil | FlĂ€che in kmÂČ [ 4 ] [ 5 ] | Einwohner | Einwohner- dichte in EW/kmÂČ | darunter AuslĂ€nder | AuslĂ€nderquote |
|---|---|---|---|---|---|
| Scherlebeck | 5,9 | 6.896 | 1200 | 615 | 8,92 % |
| Langenbochum | 3,6 | 8.050 | 2200 | 829 | 10,30 % |
| Disteln | 2,1 | 6.861 | 3300 | 542 | 7,90 % |
| Paschenberg | 2,6 | 6.272 | 2400 | 1.374 | 21,91 % |
| Herten-Mitte | 4,4 | 8.726 | 2000 | 1.851 | 21,21 % |
| Herten-SĂŒdwest | 5,7 | 6.014 | 1100 | 1.532 | 25,47 % |
| Herten-SĂŒdost | 5,0 | 5.512 | 1100 | 1.151 | 20,88 % |
| Bertlich | 4,0 | 3.425 | 900 | 277 | 8,09 % |
| Westerholt | 4,0 | 10.841 | 2700 | 1.642 | 15,15 % |
| Gesamt | 36,6 | 62.597 | 1700 | 9.813 | 15,68 % |
Westerholt ist hiernach der gröĂte statistische Bezirk, allerdings hat der eigentliche Stadtteil Herten-SĂŒd (etwa 4,2 kmÂČ)cite-ref-de-nw-tim-5-2[5] eine sogar knapp höhere Einwohnerzahl und mit etwa 2700 Einwohnern pro kmÂČ die nach Disteln und zusammen mit Westerholt höchste Einwohnerdichte.
Geschichte
Mittelalter und FrĂŒhe Neuzeit
Herten wurde um 1050 im Heberegister der Abtei Werden an der Ruhr als âHertheneâ erstmals erwĂ€hnt. Um 1350 wurden die Herren von Herten als Besitzer der Burg Herten erwĂ€hnt. Am 2. Februar 1376 wurde das Haus Herten (der VorlĂ€ufer des heutigen Schlosses) erwĂ€hnt. Im Mittelalter war der Ort Teil des KurfĂŒrstentums Köln. FĂŒr etwa 300 Jahre war das Schloss Herten Sitz der Statthalter des kurkölnischen Gerichtsbezirks.
19. und 20. Jahrhundert
Im Zuge der SĂ€kularisation wurde das Vest Recklinghausen und damit auch Herten durch den Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 dem Herzogtum Arenberg-Meppen zugeschlagen. Als das Herzogtum aufgelöst wurde, fiel das Vest Recklinghausen am 22. Januar 1811 an das GroĂherzogtum Berg. Herten wurde zum Sitz eines BĂŒrgermeisteramtes (Mairie), zu dem auch das Dorf Resse gehörte.cite-ref-7[7] 1815 wurde Herten preuĂisch. 1816 wurde Herten dem damals gegrĂŒndeten Kreis Recklinghausen zugeordnet. 1845 wurde die Herter Mark geteilt.cite-ref-8[8]
amt-herten GemÀà der preuĂischen Landgemeindeordnung fĂŒr die Provinz Westfalen vom 31. Oktober 1841 wurde Herten 1844 als Landgemeinde konstituiert, erhielt also eine gewĂ€hlte Gemeindevertretung. Von 1844 bis 1856 gehörte die Landgemeinde zum Amt Recklinghausen. 1857 trat Herten aus dem Amtsverband aus und bildete seitdem ein eigenes Amt.cite-ref-9[9] Erster Amtmann wurde Graf Felix von Droste zu Vischering von Nesselrode-Reichenstein (â 1865), der damit die lange, von 1539 bis 1802 reichende Tradition der Leitung der örtlichen Verwaltung durch die Familie Nesselrode-Reichenstein wieder aufnahm.cite-ref-10[10]
Herten blieb bis zum Beginn des Steinkohlebergbaus 1872 dörflich geprĂ€gt. Die dann einsetzende Industrialisierung beschleunigte das Wachstum der Bevölkerung. Da das ArbeitskrĂ€fteangebot der Umgebung nicht ausreichte, wurden zahlreiche Polen, Tschechen und Slowenen angeworben. Herten entwickelte sich zu einer der gröĂten BergbaustĂ€dte in Europa, zwischen dem alten Dorf und dem Emscherbruch entstand der Stadtteil Herten-SĂŒd.cite-ref-11[11] 1882 installierte man mit vier Petroleumlaternen erstmals StraĂenbeleuchtung in der Gemeinde. Die Gasanstalt eröffnete am 29. September 1900. Am 10. Mai 1901 nahm die StraĂenbahn den Betrieb auf. WĂ€hrend der Ruhrbesetzung 1923 stand die Stadt unter der Kontrolle der französischen MilitĂ€rverwaltung.cite-ref-12[12]
Am 1. April 1926 wurden die Bauerschaften Ebbelich, Disteln, Langenbochum und Scherlebeck aus der Landgemeinde Recklinghausen herausgelöst und nach Herten eingemeindet.cite-ref-reekers-13-0[13] Die Einwohnerzahl nahm von 19.000 auf 35.500 zu, die FlĂ€che der Gemeinde stieg von 1500 auf 2900 Hektar. Das Amt Herten wurde 1934 aufgehoben, wodurch Herten zu einer amtsfreien Gemeinde wurde. Am 20. April 1936 erhielt Herten das Recht, die Bezeichnung âStadtâ zu fĂŒhrencite-ref-reekers-13-1[13], sowie am 8. Juni 1936 das Recht, ein eigenes Stadtwappen zu fĂŒhren. Weitere Rechte waren gemÀà der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 nicht damit verbunden.
Wie ĂŒberall im Deutschen Reich begann auch in Herten nach der sogenannten âMachtergreifungâ der Nationalsozialisten 1933 die Drangsalierung und Verfolgung der jĂŒdischen BĂŒrger. Viele Hertener Juden wanderten darauf ins Mandatsgebiet PalĂ€stina, nach Belgien, nach GroĂbritannien oder in die USA aus.cite-ref-alltag-14-0[14] Im August 1935 lebten noch 16 Juden in Herten.cite-ref-alltag-14-1[14] Vier jĂŒdische BĂŒrger der Stadt wurden in das Ghetto Riga deportiert und dort ermordet.cite-ref-15[15]
Im Zweiten Weltkrieg kamen 62 Einwohner bei Luftangriffen ums Leben.cite-ref-16[16] Herten erlitt mit einem Zerstörungsgrad von 16 % nur relativ geringe Zerstörungen, und 145 HĂ€user wurden zerstört.cite-ref-17[17] Rathaus und Wasserschloss wurden bei Fliegerangriffen leicht beschĂ€digt, und nur an der Schlosskapelle entstanden gröĂere SchĂ€den. Insgesamt waren 21,1 % des Wohnraumes zerstört, und 11.600 mÂł TrĂŒmmerschutt mussten abgefahren werden.cite-ref-18[18]
Durch den Zustrom von FlĂŒchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten und aus SiebenbĂŒrgen nach dem Zweiten Weltkrieg und die AttraktivitĂ€t des Bergbaustandortes stieg die Bevölkerung der Stadt bis 1961 auf rund 52.000. Im Hertener Rathaus wurde eine umfangreiche Sammlung von Zeugnissen der Volkskultur der SiebenbĂŒrger Sachsen aus 28 Ortschaften zusammengetragen und ausgestellt.cite-ref-19[19]
Am 1. Januar 1975 kam es im Zuge der kommunalen Neugliederung zur Eingliederung der Stadt Westerholt und des Ortsteils Bertlich.cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-20-0[20]
Eingemeindungen
⹠1. April 1926: Bauerschaften Ebbelich, Disteln, Langenbochum und Scherlebeck der aufgelösten Landgemeinde Recklinghausencite-ref-reekers-13-2[13]
âą 1. Januar 1975: Stadt Westerholt und Ortsteil Bertlich der Gemeinde Polsumcite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-20-1[20]
Einwohnerstatistik
1961 hatte Herten knapp 52.000 Einwohner. Einen Zuwachs von 17.686 Personen auf den historischen Höchststand von 70.795 brachte die Eingemeindung von Westerholt und Bertlich am 1. Januar 1975. Am 30. Juni 2005 betrug die âAmtliche Einwohnerzahlâ fĂŒr Herten nach Fortschreibung des Landesamtes fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 65.070 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen LandesĂ€mtern).
Die folgende Ăbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die âOrtsanwesende Bevölkerungâ, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die âBevölkerung am Ort der Hauptwohnungâ.
Âč VolkszĂ€hlungsergebnis
Konfessionsstatistik
GemÀà der VolkszĂ€hlung 2011 lag am 9. Mai 2011 der Anteil der katholischen BĂŒrger bei 35,8 %, der evangelischen bei 31,6 % und der Sonstigen bei 32,6 %.cite-ref-21[21] Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Am 31. Dezember 2024 lag der Anteil der katholischen BĂŒrger bei 27,4 %, der evangelischen bei 23,0 % und der Sonstigen bei 49,6 %.cite-ref-22[22]
Politik
Ergebnisse der Kommunalwahlen 2020 in Herten
Die Sitze im Stadtrat verteilen sich nach dem Ergebnis der Kommunalwahl 2020 folgendermaĂen auf die einzelnen Parteien:cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]
| Partei | Stimmen | % (2020) | % (2014) | +/- | Sitze (2020) | Sitze (2014) | +/- |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SPD | 5.690 | 26,0 % | 51,0 % | - 25,0 % | 14 | 23 | - 9 |
| CDU | 5.051 | 23,1 % | 27,1 % | - 4,0 % | 12 | 12 | ± 0 |
| TOP | 4.290 | 19,6 % | 0,0 % | + 19,6 % | 11 | 0 | + 11 |
| BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen | 2.682 | 12,3 % | 5,7 % | + 6,6 % | 7 | 2 | + 5 |
| AfD | 1.541 | 7,0 % | 0,0 % | + 7,0 % | 4 | 0 | + 4 |
| Die LINKE | 842 | 3,9 % | 5,1 % | - 1,2 % | 2 | 2 | ± 0 |
| FDP | 663 | 3,0 % | 2,5 % | + 0,5 % | 2 | 1 | + 1 |
| UBP | 524 | 2,4 % | 5,4 % | - 3,0 % | 1 | 2 | - 1 |
| Familien-Partei Deutschlands | 283 | 1,3 % | 0,0 % | + 1,3 % | 1 | 0 | + 1 |
| Aktiv | 165 | 0,8 % | 0,0 % | + 0,8 % | 0 | 0 | ± 0 |
| WIR2020 | 150 | 0,7 % | 1,6 % | - 0,9 % | 0 | 1 | - 1 |
| GĂŒltige Stimmen | 21.881 | | | | | | |
| UngĂŒltige Stimmen | 378 | | | | | | |
| Stimmen Insgesamt | 22.259 | | | | 54 | 44 | + 10 |
| Wahlberechtigte Insgesamt | 47.230 | 47,1 % | 49,3 % | - 2,2 % | | | |
| Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% | Ratswahl 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,1 % % 30 20 10 0 26,0 % 23,1 % 19,6 % 12,3 % 7,0 % 3,9 % 3,0 % 2,4 % 1,3 % 0,8 % 0,7 % SPD CDU TOP c GrĂŒne AfD Linke FDP UBP h Familie Aktiv WIR2020 Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 %p 20 15 10 5 0 â5 â10 â15 â20 â25 â25,0 %p â4,0 %p +19,6 %p +6,6 %p +7,0 %p â1,2 %p +0,5 %p â3,0 %p +1,3 %p +0,8 %p â0,9 %p SPD CDU TOP GrĂŒne AfD Linke FDP UBP Familie Aktiv WIR2020 Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: c Toplak-Partei h UnabhĂ€ngige-BĂŒrger-Partei Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100% |
| | | | | | | | |
| Partei | Kandidat* | Stimmen | % (2020) |
|---|---|---|---|
| TOP | Toplak, Fred | 8.993 | 41,3 % |
| | MĂŒller, Matthias | 7.648 | 35,1 % |
| BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen | Herrmann, Martina | 2.195 | 10,1 % |
| AfD | Weinhardt, Dietmar Reinhard | 1.277 | 5,9 % |
| Die LINKE | Ruhardt, Martina | 704 | 3,2 % |
| UBP | Radziej, Lars | 633 | 2,9 % |
| | George, Morris | 164 | 0,8 % |
| Aktiv | Kirchesch, Brigitte Maria | 152 | 0,7 % |
| GĂŒltige Stimmen | GĂŒltige Stimmen | 21.766 | |
| UngĂŒltige Stimmen | UngĂŒltige Stimmen | 507 | |
| Stimmen Insgesamt | Stimmen Insgesamt | 22.273 | |
| Wahlberechtigte Insgesamt | Wahlberechtigte Insgesamt | 47.230 | 47,2 % |
| BĂŒrgermeisterwahl* 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,2 % % 50 40 30 20 10 0 41,3 % 35,1 % 10,1 % 5,9 % 3,2 % 2,9 % 0,8 % 0,7 % TOP a Sonst. b GrĂŒne c AfD d Linke e UBP f Sonst. g Aktiv h Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a Toplak, Fred b MĂŒller, Matthias c Herrmann, Martina d Weinhardt, Dietmar Reinhard e Ruhardt, Martina f Radziej, Lars g George, Morris h Kirchesch, Brigitte Maria | BĂŒrgermeisterwahl* 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,2 % % 50 40 30 20 10 0 41,3 % 35,1 % 10,1 % 5,9 % 3,2 % 2,9 % 0,8 % 0,7 % TOP a Sonst. b GrĂŒne c AfD d Linke e UBP f Sonst. g Aktiv h Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a Toplak, Fred b MĂŒller, Matthias c Herrmann, Martina d Weinhardt, Dietmar Reinhard e Ruhardt, Martina f Radziej, Lars g George, Morris h Kirchesch, Brigitte Maria | BĂŒrgermeisterwahl* 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,2 % % 50 40 30 20 10 0 41,3 % 35,1 % 10,1 % 5,9 % 3,2 % 2,9 % 0,8 % 0,7 % TOP a Sonst. b GrĂŒne c AfD d Linke e UBP f Sonst. g Aktiv h Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a Toplak, Fred b MĂŒller, Matthias c Herrmann, Martina d Weinhardt, Dietmar Reinhard e Ruhardt, Martina f Radziej, Lars g George, Morris h Kirchesch, Brigitte Maria | BĂŒrgermeisterwahl* 13.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 47,2 % % 50 40 30 20 10 0 41,3 % 35,1 % 10,1 % 5,9 % 3,2 % 2,9 % 0,8 % 0,7 % TOP a Sonst. b GrĂŒne c AfD d Linke e UBP f Sonst. g Aktiv h Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a Toplak, Fred b MĂŒller, Matthias c Herrmann, Martina d Weinhardt, Dietmar Reinhard e Ruhardt, Martina f Radziej, Lars g George, Morris h Kirchesch, Brigitte Maria |
| Partei | Kandidat* | Stimmen | % (2020) |
|---|---|---|---|
| | MĂŒller, Matthias | 8.887 | 50,9 % |
| TOP | Toplak, Fred | 8.585 | 49,1 % |
| GĂŒltige Stimmen | GĂŒltige Stimmen | 17.472 | |
| UngĂŒltige Stimmen | UngĂŒltige Stimmen | 116 | |
| Stimmen Insgesamt | Stimmen Insgesamt | 17.588 | |
| Wahlberechtigte Insgesamt | Wahlberechtigte Insgesamt | 47.207 | 37,3 % |
| BĂŒrgermeisterstichwahl* 27.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 37,3 % % 60 50 40 30 20 10 0 50,9 % 49,1 % Sonst. a TOP b Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a MĂŒller, Matthias b Toplak, Fred Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang | BĂŒrgermeisterstichwahl* 27.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 37,3 % % 60 50 40 30 20 10 0 50,9 % 49,1 % Sonst. a TOP b Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a MĂŒller, Matthias b Toplak, Fred Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang | BĂŒrgermeisterstichwahl* 27.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 37,3 % % 60 50 40 30 20 10 0 50,9 % 49,1 % Sonst. a TOP b Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a MĂŒller, Matthias b Toplak, Fred Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang | BĂŒrgermeisterstichwahl* 27.09.2020 Herten Wahlbeteiligung von 37,3 % % 60 50 40 30 20 10 0 50,9 % 49,1 % Sonst. a TOP b Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen Anmerkungen: a MĂŒller, Matthias b Toplak, Fred Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
AmtmÀnner
Siehe auch
:
Liste von Persönlichkeiten der Stadt Herten
âą 1857â1865: Graf Felix Droste zu Vischering von Nesselrode-Reichenstein
âą 1867â1876: Graf Hermann Droste zu Vischering von Nesselrode-Reichenstein
âą 1876â1879: Leutnant a. D. de la Chevallerie
âą 1879â1881: Friedrich Meistring
âą 1881â1886: August Zumloh
âą 1886â1900: Hermann Böckenhoff
âą 1901â1927: Adolf von Kleinsorgen
Stadtdirektoren
âą 1946â1958: Wilhelm RheinlĂ€nder
âą 1958â1975: Ulrich Stanke
âą 1976â1981: Heinz Pickmann
âą 1981â1989: Bernd Adamaschek
âą 1989â1992: Friedhelm Hodde
âą 1992â1993: Karl Bockelmann
âą 1994â1999: Klaus Bechtel4
BĂŒrgermeister
âą 1927â1931: Adolf von Kleinsorgen (ab 27. Dezember 1927 durch eine GesetzesĂ€nderung)
âą 1931â1945: Paul West, ab 1933: NSDAP1
âą 1945: Johann Buschmann (wegen Krankheit zurĂŒckgetreten)
âą 1946â1948: Albert MĂŒller, CDU3
âą 1948â1956: Walter Voigt, SPD
âą 1956â1956: Hans Jablonsky, SPD
âą 1956â1975: Hans Senkel, SPD
âą 1975â1991: Willi Wessel, SPD
âą 1991â1999: Karl-Ernst Scholz, SPD
âą 1999â2004: Klaus Bechtel, SPD4
âą 2004â2016: Ulrich Paetzel, SPD
âą 2016â2020: Fred Toplak, TOP
âą 2020â2025: Matthias MĂŒller (Parteilos)
âą 2025-Heute: Fred Toplak, TOP
Bei der Stichwahl des BĂŒrgermeisters am 27. September 2020 gewann Herr MĂŒller (Parteilos) mit 50,86 % bei einer Wahlbeteiligung von 37,26 %.cite-ref-26[26]
1 Paul West war ab 1931 zunĂ€chst BĂŒrgermeister des damaligen Amtes Herten. Er trat 1933 in die NSDAP ein. Auch nach Verleihung des Rechts, ab dem 20. April 1936 die Bezeichnung âStadtâ zu fĂŒhren, blieb er im Amt.
2 Wilhelm RheinlĂ€nder wurde nach Kriegsende durch die Alliierten an Stelle des Nationalsozialisten Paul West zum BĂŒrgermeister ernannt, nachdem Johann Buschmann wegen Krankheit das Amt des BĂŒrgermeisters nicht mehr ausĂŒben konnte.
3 Albert MĂŒller war der erste gewĂ€hlte NachkriegsbĂŒrgermeister.
4 Mit dem Gesetz zur Ănderung der Kommunalverfassung vom 17. Mai 1994 wurde in NRW das Amt des direkt von den BĂŒrgern gewĂ€hlten hauptamtlichen BĂŒrgermeisters eingefĂŒhrt, der anstelle der Funktion des bisherigen Stadtdirektors die hauptamtliche Leitung der Stadtverwaltung wahrnimmt und zugleich anstelle des bisher von den Ratsmitgliedern gewĂ€hlten ehrenamtlichen BĂŒrgermeisters den Vorsitz im Stadtrat fĂŒhrt. Auf dieser Grundlage wurde in Herten erstmals in der Kommunalwahl 1999 der hauptamtliche BĂŒrgermeister gewĂ€hlt.
Wappen
Das heutige Wappen geht auf ein Siegel des Gerlach van Herten aus dem Jahre 1392 sowie das Westerholter Wappen zurĂŒck.
Im oberen Feld liegt ein silbernes Hirschgeweih auf grĂŒnem Grund. Es deutet auf den Ursprung des Namens hin: âHertâ' war ein mittelniederdeutsches Wort fĂŒr âHirschâ. Die schwarz-weiĂen Quadrate des unteren rechten (heraldisch: linken) Geviert wurden vom alten Westerholter Wappen ĂŒbernommen und verdrĂ€ngten zwei der ehemals drei Rosen (ein historischer Bezug zur lippischen Rose ist falsch) des alten Hertener Wappens nach der Eingemeindung Westerholts.
StÀdtepartnerschaften
Herten hat vier PartnerstÀdte:
âą Frankreich Arras in Frankreich, seit 1984
âą Deutschland Schneeberg in Sachsen Sachsen, seit 1990
âą Polen Szczytno in Polen, seit 2009
âą England Doncaster in England, seit 1989
Vor allem mit Arras besteht eine enge Partnerschaft. So sind z. B. die deutsch-französischen SchĂŒleraustauschprogramme vorbildlich.
2011 kursierten GerĂŒchte, die StĂ€dtepartnerschaft mit Doncaster sei von dem europafeindlichen BĂŒrgermeister von Doncaster, Peter Davies, mit den Worten âIch kenne nur zwei Wörter auf Deutsch, aber die reichen völlig aus: Auf Wiedersehen!â aufgelöst worden.cite-ref-27[27] Es gab aber keine offizielle KĂŒndigung.cite-ref-28[28] Die Doncaster-Herten Deutsche Gesellschaft in Doncaster setzt ihre ZusammenkĂŒnfte jedenfalls fort.cite-ref-29[29]
Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten
Bauwerke
Siehe auch
:
Liste der BaudenkmÀler in Herten
Das Wasserschloss Herten liegt am Rande der Innenstadt im âSchlossparkâ, einem englischen Landschaftspark. Erstmals wurde es 1376 in einer Urkunde erwĂ€hnt. Das Schloss wurde in den 1980er Jahren renoviert und zĂ€hlt seitdem zu den schönsten BaudenkmĂ€lern in Nordrhein-Westfalen. Rund um das Schloss finden jĂ€hrlich viele kulturelle Ereignisse statt wie z. B. der Kunstmarkt oder das Hertener Folkfestival.
Mit Fassungsvermögen von 4000 und 5000 Kubikmetern sind die noch in Betrieb befindlichen, um 30 Meter hohen WassertĂŒrme von Herten die gröĂten in Deutschland.
Seit 2005 befindet sich auf der Halde Hoheward, im SĂŒden Hertens, als Landschaftsbauwerk eine Sonnenuhr mit einem Durchmesser von 62 m und einem 8,65 m hohen Edelstahl-Obelisken als Zeiger. Seit 2008 steht auf dem Gipfelplateau der Halde das Horizontobservatorium, dessen 50 m hoher Meridianbogen weithin sichtbar ist.
Das alte Dorf Westerholt besteht aus etwa 60 gut erhaltenen FachwerkhÀusern. Sie stehen auf einer FlÀche von ca. 6,5 Hektar (dem alten Ortskern). 1991 wurde das Alte Dorf Westerholt als Denkmalbereich unter Schutz gestellt. Insgesamt 56 FachwerkhÀuser wurden in die Denkmalliste eingetragen.
Sehenswert sind auch das Schloss Westerholt und die zahlreichen Kirchen der Stadt.
Evangelische Kirchen: Friedenskirche (Disteln), Gustav-Adolf-Gemeindezentrum (Scherlebeck), Gemeindezentrum AckerstraĂe (Langenbochum), Lutherhaus (Paschenberg), Thomaskirche (Westerholt), Johanneskirche (Herten-SĂŒd), Erlöserkirche (Herten-Mitte) und Christuskirche (Westerholt und Bertlich)
Katholische Kirchen: St. Antonius, bestehend aus den Patronaten St. Antonius (Mitte), St. Barbara (Paschenberg), St. Josef (Disteln) und St. Joseph (SĂŒd). Die nördlichen Pfarrgemeinden St. Martinus und Johannes (Westerholt und Bertlich) und St. Maria Heimsuchung (Langenbochum) mit St. Ludgerus (Scherlebeck) haben einen gemeinsamen Pfarrer mit Seelsorgeteam.
Neuapostolische Kirche Gemeinden in Herten-Mitte, Westerholt und Scherlebeck
Griechisch-orthodoxe Kirche: Heiliger Dimitrios Herten (Herten-SĂŒd)
Es gibt sechs Moscheen in Herten: Die Haci-Bayram-Moschee in der EwaldstraĂe, die Blaue Moschee im Norden des Paschenbergs (2009 eingeweiht), die Scherlebeck-Moschee in der MargenboomstraĂe, die Sultan-Ahmed-Moschee in der FeldstraĂe, die Westerholt-Moschee in der ArenbergstraĂe und die Yeni-Moschee in der GeschwisterstraĂe.cite-ref-30[30]
Das Glashaus Herten, im September 1994 eröffnet, hat sich als wichtiger kultureller Treffpunkt in der Hertener Innenstadt etabliert. In dem auf FunktionalitĂ€t ausgelegten GebĂ€ude befindet sich die Stadtbibliothek Herten. DarĂŒber hinaus wird es als Kongress- und Tagungszentrum genutzt.
Kunst im öffentlichen Raum
Siehe auch
:
Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Herten
Ein besonders markantes Beispiel fĂŒr Kunst im öffentlichen Raum in Herten ist die aus zehn Schweinen aus Bronze bestehende âSchweineherdeâ auf dem Otto-Wels-Platz. Sie wurde 1990 von Peter Lehmann geschaffen.cite-ref-31[31]
Parks
Schlosspark Herten
Schlosspark Herten und Schloss Herten: Der 30 Hektar groĂe Schlosspark ist ein Kleinod mitten in der Stadt. Im Herzen des englischen Landschaftsgartens liegt ein barockes Wasserschloss aus dem 14. Jahrhundert. Narzissenwiese, Kastanien- und Rhododendronalleen locken ganzjĂ€hrig Besucher in den Park. Ăber 200 exotische GewĂ€chse, viele davon einzigartig in Europa, sind hier zu finden. Der Schlosspark geht nahtlos in den 200 Hektar groĂen Schlosswald ĂŒber, der sich bis zur sĂŒdlichen Stadtgrenze Hertens erstreckt.
Landschaftspark Hoheward
Der Landschaftspark Hoheward ist ein öffentlich-rechtliches Rekultivierungsprojekt im nördlichen Ruhrgebiet, das rund 7,5 Quadratkilometer ehemalige IndustrieflĂ€chen und Abraumhalden des Steinkohlebergbaus am Rande der StĂ€dte Herten und Recklinghausen zu einer Erholungsparklandschaft umgestaltet. Die Planung begann 2001, die bauliche DurchfĂŒhrung 2004, die Fertigstellung war fĂŒr 2015 geplant.
Geplant haben mehrere Landschaftsarchitekten, PlanungsbĂŒros und Astronomen, um mit Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalen und anderer UnterstĂŒtzer ein tragfĂ€higes Finanzierungskonzept und einen attraktiven, öffentlichen Naherholungspark mit zahlreichen Anziehungspunkten wie der Horizontalsonnenuhr mit Obelisken, dem Horizontobservatorium, der âBalkon-Promenadeâ und dem Höhenweg zu erstellen.
Bemerkenswert ist der groĂe Skulpturenpfad Herten mit 18 Kunstwerken.
Backumer Tal
Die nördlich des Hertener Stadtzentrums gelegene Parkanlage erstreckt sich ĂŒber eine GesamtflĂ€che von rund 28 Hektar. Sie enthĂ€lt, neben Spazierwegen, SpielplĂ€tzen und Liegewiesen, drei Tennis- und zwei BasketballplĂ€tze, einen kĂŒnstlich angelegten Rodelberg, eine Beachvolleyball- und eine Minigolfanlage. Besucher können sich anhand eines gekennzeichneten Rundkurses, der fĂŒnf Kilometer langen âCopa-Routeâ, orientieren.cite-ref-32[32]
Volksfeste und Veranstaltungen
Jedes Jahr wird im August oder September das Westerholter Sommerfest durchgefĂŒhrt. Bei diesem Fest mit kulinarischen Köstlichkeiten, FahrgeschĂ€ften, Unterhaltungs- und Verkaufskiosken treten auch bekannte KĂŒnstler auf. Auf einer Kunstmeile werden GemĂ€lde, Kunstgewerbe und Kleinkunst prĂ€sentiert. DarĂŒber hinaus ziehen der Hertener Blumenmarkt im Mai und der Hertener Weinmarkt im September an jeweils drei Tagen viele Menschen in die Hertener Innenstadt. Zu Pfingsten findet regelmĂ€Ăig der zweitĂ€gige Kunstmarkt rund um das Hertener Schloss statt.
Seit 2013 findet auf dem GelĂ€nde der Zeche Ewald die Kustom Kulture Forever (ehemals Bottrop Kustom Kulture), eine der gröĂten Kustom Kulture Shows Europas statt.cite-ref-33[33] Seit 2016 ist die Kustom Kulture Tattoo Show angegliedert. âFrĂŒher hieĂ die angegliederte Tattoo Convention »Classic Traditional Tattoo Show« und wurde von Andreas Coenen ausgerichtet. Letztes Jahr ĂŒbernahmen Andreas Hentschel und sein Team von Ewig Und Drei Tage TĂ€towierung die FederfĂŒhrung und hatten Erfolg. Seit dem heiĂt die Tattooconvention »Kustom Kulture Tattoo Show«â.cite-ref-34[34]
âKonzeptionell sind nur wenige TĂ€towierer eingeladen, dafĂŒr wird aber ein hohes Niveau geboten, was durch die Einbindung der Tattooshow in die Kustom Kulture Forever, der Veranstaltung schlechthin mit Kustom Cars und Bikes, Punkrock, Skateboarding und RockânâRoll, zu etwas ganz Besonderem wird....â
â
Sabrina Ungemach in
Tattoo Kulture Magazine
Sport
FuĂball
Erfolgreich war der FuĂballverein SG Herten-Langenbochum (fusioniert mit Westfalia Scherlebeck zu Blau-WeiĂ Westfalia Langenbochum). Besonders die Jugendarbeit brachte mehrere Jugendnationalspieler und Bundesligaspieler hervor wie z. B. Benedikt Höwedes, Christian Timm, Frank Riethmann und Michael Ratajczak. Der Verein galt als Talentschmiede fĂŒr die groĂen Vereine aus der Umgebung wie Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und VfL Bochum.
Weitere FuĂballvereine in Herten sind:
âą DTSG Herten 94
âą SC Herten 1932/87
âą SuS Bertlich 1945
âą SV Vestia Disteln
âą TĂŒrkiyem 02 Herten
Weitere Sportarten
Die bekanntesten Hertener Sportvereine sind die DJK Spvgg Herten, deren Rollhockey-Abteilung bereits mehrere Deutsche Meister-Titel einfahren konnten, die Schwerathleten vom SV Westerholt, die ĂŒber zehn Jahre in der ersten Bundesliga im Kraftdreikampf und im BankdrĂŒcken vertreten waren und ĂŒber 60 Deutsche Einzelmeistertitel nach Herten holten, die Handballer desselben Vereins, die in den 1950er Jahren mehrfach an den Endrunden zur Deutschen Handballmeisterschaft teilnahmen und 1959 Deutscher Vizemeister im Hallenhandball wurden, und die Hertener Panther, deren Frauen einige Jahre in der ersten Judo-Bundesliga kĂ€mpften.
Der Basketball-Verein Hertener Löwen ist der gröĂte Sportverein in Herten und im gesamten Kreis Recklinghausen (gemessen an Mitgliedern, Zuschauerzahlen und Spielklasse). Der Verein spielte von 2005 bis 2007 in der 2. Basketball-Bundesliga Nord und war danach zwischenzeitlich in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B. Seit einigen Jahren spielen die Hertener Löwen nun in der 1. Regionalliga West. Im Durchschnitt besuchen 700 Zuschauer die Heimspiele, die in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule (bis zum 1. August 2008: Gesamtschule Herten) ausgetragen werden und Publikum aus dem gesamten Ruhrgebiet anziehen.
Aber auch der SuS Bertlich ist weit ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Dreimal im Jahr richtet der ĂŒber 650 Mitglieder groĂe Verein die Bertlicher StraĂenlĂ€ufe aus, zu denen LĂ€ufer aus ganz Deutschland und den benachbarten LĂ€ndern anreisen.
Am 26. MĂ€rz 2006 fanden die Deutschen StraĂenlaufmeisterschaften im Halbmarathon in Bertlich statt.
Herten zeichnet sich vor allem durch seine groĂe Vielfalt an Sportarten aus. Im Oktober 2006 waren beispielsweise die Europameisterschaften im Billard zu Gast im Glashaus Herten.
Ein weiterer Hertener Sportverein ist der SG Rochade Disteln 1991. Der Schachverein feierte 2011 sein 20-jÀhriges JubilÀum und spielt mit der ersten Mannschaft zurzeit in der Bezirksklasse der Spielgemeinschaft Vestischer Schachkreises (VSK) + Schachbezirk Herne (HER).
Des Weiteren ist der Golfclub Schloss Westerholt zwischen Herten-Westerholt und Gelsenkirchen-Buer erwĂ€hnenswert, der ĂŒber einen 18-Loch-Parklandplatz mit altem Baumbestand verfĂŒgt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Lange Zeit war Herten, gemessen an der Fördermenge, die gröĂte Bergbaustadt Europas (zeitweise 36.000 t Kohleförderung/Tag). Herten beheimatete drei Bergwerke. Das Bergwerk SchlĂ€gel und Eisen im Norden, das Bergwerk Ewald im SĂŒden sowie nach der Eingemeindung von Westerholt das Bergwerk Westerholt. Der Abraum, der bei der Kohleförderung anfiel, wurde im Hertener SĂŒden nahe der Zeche Ewald aufgeschĂŒttet. So entstanden die Bergehalden Hoppenbruch, Emscherbruch und Hoheward. 1990 wurde die Zeche SchlĂ€gel und Eisen mit der Zeche Ewald zum Verbundbergwerk Ewald/SchlĂ€gel und Eisen zusammengelegt. Im Jahr 2000 wurde die Zeche Ewald, die seit Juli 1997 mit der Gelsenkirchener Zeche Hugo ein Verbundbergwerk bildete, gemeinsam mit dieser geschlossen.
Ende 2008 wurde das letzte verbliebene Bergwerk auf Hertener Stadtgebiet, das Bergwerk Lippe, welches 1998 aus der Zeche FĂŒrst Leopold in Dorsten und der Zeche Westerholt entstand, geschlossen. In dem markanten Förderturm ĂŒber dem Schacht 1 der Zeche Westerholt soll ein Hotel entstehen.
Neben den Zechen trat besonders die Firma Schweisfurth hervor, die mit ihrem fleischverarbeitenden Betrieb, den heutigen âHertaâ-Werken, in ganz Europa bekannt ist (400 Mitarbeiter). AuĂerdem ist die âVestische StraĂenbahnen GmbHâ ein wichtiger Arbeitgeber. Im SĂŒden der Stadt sind auĂerdem einige andere namhafte Konzerne angesiedelt (z. B. Aldi oder Klaeser) und das RohstoffrĂŒckgewinnungszentrum Ruhr (RZR) der AGR ansĂ€ssig, die fĂŒr ĂŒber 800 ArbeitsplĂ€tze sorgen. Seit 1988 ist in Herten das Staatliche Umweltamt Herten, das damalige Staatliche Amt fĂŒr Wasser- und Abfallwirtschaft, ansĂ€ssig. Das Institut Fresenius eröffnete im Oktober 2002 ein Labor, direkt neben dem seit 1996 bestehenden âZukunftszentrumâ. Zusammen bilden die drei Einrichtungen den Technologiepark Herten. Auf der gegenĂŒberliegenden Seite der Gleisanlage befindet sich eine ehemalige AbfĂŒllanlage der Coca-Cola, die nach der SchlieĂung als Logistikstandort des GetrĂ€nkeunternehmens verwendet wurde.
Ăffentliche Einrichtungen
Die Feuerwehr Herten besteht aus einer Berufsfeuerwehr (BF) und drei ehrenamtlichen LöschzĂŒgen der Freiwilligen Feuerwehr (FF) in der Stadtmitte, in Scherlebeck und in Westerholt. Die LöschzĂŒge der FF Herten bestehen jeweils aus einer Einsatzabteilung, einer Jugendfeuerwehr und einer Ehrenabteilung. Die Feuerwehr Herten, mit ihren bis dahin hauptamtlichen KrĂ€ften, wurde nach einem Stadtratsbeschluss vom 16. Februar 2011 in eine Berufsfeuerwehr umgegliedert.cite-ref-35[35]
Verkehr
Herten war mit seinen ĂŒber 60.000 Einwohnern von 1983 bis 2022 die gröĂte deutsche Stadt ohne Schienenpersonenverkehr. Derzeit ist dies Bergkamen. Bis zur Reaktivierung der Verkehrsstation Herten in der Innenstadt als Haltepunkt am 11. Dezember 2022 waren die nĂ€chstgelegenen Bahnhöfe fĂŒr den Personenverkehr Recklinghausen Hauptbahnhof, Wanne-Eickel Hauptbahnhof und der Haltepunkt Gelsenkirchen-Hassel (unweit des Hertener Stadtteils Bertlich). Das frĂŒhere Hertener BahnhofsgebĂ€ude ist in der StraĂe âAm Technologieparkâ noch zu sehen.
Die Bahnstrecke Oberhausen-OsterfeldâHamm mit den örtlichen Bahnhöfen Herten (Westf) und Westerholt diente auf dem Streckenabschnitt durch das Stadtgebiet von 1983 bis 2020 allein dem GĂŒterverkehr. Seit 11. September 2020 verkehrt die S-Bahn-Linie S 9 im Stundentakt ĂŒber die Strecke, zunĂ€chst jedoch ohne Halt in Herten.cite-ref-36[36] Im August 2021 begannen Bauarbeiten fĂŒr die neue Bahnstation Herten (Westf) an der FeldstraĂe.cite-ref-37[37] Sie wurde am 11. Dezember 2022 eröffnet.cite-ref-38[38]cite-ref-39[39] Der Haltepunkt Herten-Westerholt ging im Dezember 2025 in Betrieb.
Seit Stilllegung aller Zechenanlagen verfĂŒgt Herten auch nicht mehr ĂŒber einen GĂŒterbahnhof; der nĂ€chste befindet sich bereits auf Gelsenkirchener Gebiet, nur wenige Meter hinter der Stadtgrenze. Somit wird die Strecke Oberhausen â Hamm nur noch als Transitstrecke genutzt, und auch Bahnfracht muss in der Regel vom auĂerhalb liegenden GĂŒterbahnhof ĂŒber die StraĂe nach Herten bzw. umgekehrt gebracht werden.
Die Autobahn A 2 (OberhausenâRecklinghausenâDortmundâBielefeldâHannoverâMagdeburgâBerlin) durchquert das Stadtgebiet; die Anschlussstelle heiĂt Herten. AuĂerhalb der Stadtgrenze hat Herten Anschluss an die Autobahnen A 43 (MĂŒnsterâRecklinghausenâWuppertal) in Recklinghausen/Herten und Recklinghausen-Hochlarmark sowie A 42 (DortmundâDuisburgâKamp-Lintfort) in Herne-Wanne.
Bildung
In der Stadt gibt es zehn Grundschulen: Augustaschule, Barbaraschule, Comeniusschule, Elisabethschule, Goetheschule, Grundschule Herten-Mitte, Grundschule âIn der Feigeâ, Ludgerusschule, Martinischule und Waldschule.
Im Bereich der weiterfĂŒhrenden Schulen bestehen das StĂ€dtische Gymnasium Herten, die Gesamtschule Herten (seit dem 1. August 2008 Rosa-Parks-Schule), zwei Realschulen (Erich-Klausener-Schule als kath. Privatschule und Willy-Brandt-Schule) sowie eine Sekundarschule (Martin-Luther-Schule).
Des Weiteren gibt es mit der Achtenbeckschule (Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung) und der Christy-Brown-Schule LWL-Förderschule (Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) zwei Förderschulen.
Als berufsbildende Schule gibt es in Herten die vom St. Elisabeth-Hospital Herten und dem Prosper-Hospital Recklinghausen gemeinsam getragene Zentralschule fĂŒr Gesundheitsberufe, Im SchloĂpark 4a, an der Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet werden.
Anerkannte Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind die Volkshochschule Herten und die FamilienbildungsstÀtte Herten.
Im Stadtarchiv Herten befinden sich Archivalien (u. a. Akten, PlĂ€ne, Fotos) ĂŒber die Historie der Stadt Herten und der ehemaligen Stadt Westerholt.
Tourismus
2010 eröffnete auf der Zeche Ewald in der ehemaligen Lohn- und Lichthalle das Besucherzentrum Hoheward, welches als Informationspunkt dient. Neben einem umfangreichen Angebot an Informationsmaterial können dort auch gefĂŒhrte Touren (zum Beispiel ĂŒber die angrenzende Halde Hoheward) gebucht werden.cite-ref-41[41]
Das Copa Ca Backum liegt in Herten-Disteln und ist gleichzeitig eine Attraktion im Backumer Tal. Das Freizeitbad ist im gesamten Kreis Recklinghausen sowie weiten Teilen des Ruhrgebiets bekannt.
Persönlichkeiten
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Hauptartikel
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Liste von Persönlichkeiten der Stadt Herten
Zu bekannten gebĂŒrtigen und mit der Stadt Herten verbundene Persönlichkeiten gehören Personen aus Religion, wie beispielsweise Theologe, Psychologe und Schriftsteller Walter Rebell, Personen der Wirtschaft, wie der Unternehmer Karl Schweisfurth, aber auch Personen aus Kunst und Kultur, sowie MilitĂ€r, Sport, Wissenschaft und Politik, wie BogenschĂŒtzin und mehrfache Olympiasiegerin Barbara Mensing.
Eine vollstĂ€ndige Liste, inklusive BĂŒrgermeister und EhrenbĂŒrger, findet sich im Hauptartikel.
Literatur
⹠Max-Josef Midunsky: Aus Hertens Vergangenheit. BeitrÀge zur Geschichte und Heimatkunde. 1600 Daten zur Geschichte der Stadt Herten und seiner Ortsteile. 4 Hefte (1955, 1957, 1961, Schriftenreihe des Stadtarchivs Herten)
âą Helmut Handrick: Das letzte Paradies (1956, Aurel Bongers Verlag). Bildband ĂŒber den SchloĂpark Herten
âą Hans Pilgram: Herten. Bild einer jungen Stadt am Nordrande des Reviers (1959, Aurel Bongers Verlag). Geschichtsbuch
âą Stadt Herten: Herten. Bilder einer Stadt im Wandel (1969, Aurel Bongers Verlag)
⹠Stadtzentrum Herten (1972, Stadt Herten). Dokumentation zur kommunalen Neugliederung im nördlichen Ruhrgebiet
âą Bernd Danz, Gregor Spohr: Herten. 111 Augenblicke â Wendebuch (1978, Danz & Spohr). Bildband ĂŒber die Stadt Herten mit alten und neuen Ansichten
âą Hans-Ulrich Stanke: Es war ein langer Weg⊠RĂŒckschauende Gedanken zur Entwicklung der Stadt Herten in Westfalen. (1980, Stadt Herten) Geschichtsband ĂŒber die Eingemeindung der Orte Westerholt und Bertlich
⹠Heinz Wener: Westerholt in alten Ansichten (1982, EuropÀische Bibliothek). Bildband mit Postkarten-Ansichten aus der Zeit der Jahrhundertwende
âą Friedrich SchlĂŒter: BeitrĂ€ge zur Geschichte von Westerholt (1984, Stadt Herten)
⹠Emi Wollny: St. Antonius Abbas. Die Geschichte des Dorfes Herten (1984, Verlag der Buchhandlung Droste). Geschichtsbuch von den AnfÀngen bis zum 19. Jahrhundert
âą Emi Wollny: Herten wird eine Stadt (1987, Verlag der Buchhandlung Droste). Geschichtsbuch vom 19. Jahrhundert bis zur Stadtwerdung 1936
âą Alltag im III. Reich, Krieg und Kriegsende in Herten. Dokumentation zur Ausstellung im Rathaus Herten vom 8. Mai â 17. Juni 1985. Stadt Herten, Herten 1987.
⹠Friedhelm Glinka: Herten in alten Ansichten (1992, EuropÀische Bibliothek). Bildband mit Postkarten-Ansichten aus der Zeit der Jahrhundertwende
âą Gregor Spohr, Wolfgang Quickels: Herten (1992, Verlag der Buchhandlung Droste). Bildband ĂŒber die Stadt Herten
âą Ludger Zander: Westerholt. Impressionen aus der Geschichte. Von der Reichsfreiheit zur Industriegemeinde. (1992, Stadt Herten) Dokumentation einer Ausstellung von 1989
âą SchloĂ Herten (1993, WestfĂ€lischer Heimatbund). BroschĂŒre ĂŒber das SchloĂ Herten
âą Leben auf der Heide. Stadtteil-Info Herten SĂŒd, 2 BĂ€nde, (1995, 2005, Stadt Herten)
âą Gregor Spohr, Wolfgang Quickels, Friedrich Duhme: SchloĂpark Herten (1997, Verlag der Buchhandlung Droste). Bildband ĂŒber den SchloĂpark Herten
âą Hans-Heinrich Holland: Materialien zu einer Geschichte der JĂŒdischen Einwohner Hertens (1998)
âą Hans-Heinrich Holland: Materialien zur Geschichte der Zwangsarbeiter in Herten (2000)
âą Hans-Heinrich Holland: Die Pogromnacht und ihre Vorgeschichte in Herten (2001, VHS Herten in Zusammenarbeit mit dem Hertener AktionsbĂŒndnis gegen Neofaschismus)
âą Heinz Wener: Archivbilder Westerholt (2003, Sutton Verlag). s/w-Bilder aus den 1920er bis 1950er Jahren
âą Heinz-Dieter Busch: Archivbilder Herten (2004, Sutton Verlag). s/w-Bilder aus den 1890er bis 1970er Jahren
âą Gregor Spohr, Wolfgang Quickels: Herten. StadtBildBand (2005, RDN-Verlag). Bildband ĂŒber die Stadt Herten
âą Michael P. Hensle: Die Stadtwerdung Hertens 1927â1936. Vom republikanischen BĂŒrgerbegehren zum nationalsozialistischen Propagandaakt. Eine Dokumentation (2006, Stadt Herten â PDF; 3,8 MB)
âą Herten erleben. Der StadtfĂŒhrer durch Herten und Umgebung (2006, Die bessere Umwelt Verlag)
âą Wolfgang Quickels, Sybille Raudies, Eberhard Scholz: Es war, es wird. Die Zeche Ewald von 1871 bis 2010 in Geschichte/n und Bildern (2007, RDN-Verlag)
Weblinks
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-nw-11. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 â Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025. (Hilfe dazu)
cite-note-22. â NeubĂŒrgerbroschĂŒre der Stadt Herten, herten.de (PDF; 7,0 MB), S. 23
cite-note-33. â Stadtteilkarte von Herten auf herten.de (JPG; 9,3 MB)
cite-note-fl-chen-44. â Karte der Statistische Bezirke Hertens nebst FlĂ€chenangaben (Memento des Originals vom 2. Mai 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.regioplaner.de, regioplaner.de (PDF; 3,1 MB); im Vergleich zur Angabe der Stadt Herten fehlen in der Summe der neun Bezirke 0,75 kmÂČ, was vor allem an der grob falschen Zahl fĂŒr Mitte liegt, wo ein Messwert angegeben ist. Auch der Wert fĂŒr Disteln ist ein Messwert. Die Genauigkeit der EinzelflĂ€chen sollte man nicht höher als eine Nachkommastelle ansetzen.
cite-note-de-nw-tim-55. â Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
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cite-note-99. â Amtsblatt der Regierung MĂŒnster 1857: Bildung des Amtes Herten
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cite-note-1111. â Emi Wollny: Herten wird eine Stadt. Verlag der Buchhandlung Droste, Herten 1987, S. 101â114.
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